OSRAM SMART CITY

Grüner, sauberer – einfach intelligent

Ressourcenknappheit, Umweltverschmutzung, Bevölkerungswachstum – die Herausforderungen unserer Zeit sind vielschichtig. Eine Antwort darauf: Smart City, die Zukunft des Zusammenlebens in Ballungsräumen.

Das Ziel der Smart City ist ein nachhaltiges Miteinander. Sie steht für ein besseres Morgen, in dem vernetzte und softwaregesteuerte Versorgungssysteme Ressourcen schonen und Kosten sparen. Im großen Stil ist das allerdings noch eine Vision.

Die Vision als Mission

Doch aus dem Traum wird jetzt Wirklichkeit: Mit Street Light Control (SLC) präsentiert OSRAM ein revolutionäres System, das eine smarte Stadtbeleuchtung realisiert. Und weitere intelligente Möglichkeiten schafft.

Es besteht aus vernetzten LED-Leuchten. Smartification nennt man das: Die Leuchten lassen sich mit einer Software steuern – individuell oder in Gruppen. Das ermöglicht eine bedarfsgerechte Beleuchtung unterschiedlichster urbaner Bereiche: Stadtzentren, Hauptverkehrs- und Wohnstraßen, Tunnels oder Parks.

Intelligentes Licht

Mit SLC leuchtet das Licht nur dort, wo es gebraucht wird – in der Intensität, die nötig ist. Zum Beispiel kann die Straßenbeleuchtung auf Regen oder Nebel reagieren. Vor Unfallstellen kann sie durch intensivere Ausleuchtung warnen. All das macht den Verkehr bedeutend sicherer.

In Wohngebieten mit geringem Verkehrsaufkommen reduziert das System zudem durch eine gedimmte Beleuchtung Energieverbrauch, CO²-Ausstoß und Lichtverschmutzung.

Davon profitiert einfach jeder

Die Laternen können nicht nur intelligent leuchten. Sie sind darüber hinaus echte Multitalente. Kommunale Dienste profitieren von der neuen Technologie, weil in den Laternen verbaute Sensoren beispielsweise die Füllstände von Mülleimern übermitteln. Und Werbetreibenden bieten sich Möglichkeiten, wenn Displays, über die Laternen gesteuert, tagesaktuell bespielbar sind.

EINSTONE – eine Komplettlösung

Der Eindruck täuscht nicht – es geht hier um mehr als allein um Straßenbeleuchtung. Es geht um die Vernetzung von physischer und virtueller Welt: Die Smart City Wipperfürth hat das bereits umgesetzt und schöpft auf diese Weise die Potenziale des Internet of Things (IoT) ideal aus.

Die Komplettlösung hinter den Laternen heißt OSRAM EINSTONE. Sie verbindet Lichtsysteme und Location Based Services (LBS), standortbezogene Dienste, zu einer wegweisenden Technologie. Wie das funktioniert? EINSTONE macht sich die Infrastruktur der Laternen oder anderer Lichtquellen zunutze und erzeugt mithilfe der Funktechnik Bluetooth Low Energy (BLE) an jeder Position eine Art lokales GPS-Signal. Auf diese Weise wächst es zu einem einzigartigen Lokalisierungssystem, das ortsspezifische Dienste möglich macht.

Ein digitales Service-System

Der Bonus dieser neuen Technologie: Sie ist erstens viel genauer als GPS. Über die Lichtinfrastruktur kann sie Benutzer verorten und ihnen ortsspezifische Informationen zukommen lassen. Und zweitens ist sie bedeutend leistungsfähiger als batteriebetriebene Beacons. Das hängt damit zusammen, dass EINSTONE seinen Strom aus den lokalen Lichtquellen erhält.

Die OSRAM Lichtinstallationen wachsen dank der Kommunikationstechnologien, mit denen sie ausgestattet sind, zu echten Infrastruktureinrichtungen. Die Technologie veredelt sie damit zu einem digitalen Service-System vor Ort.

Wenn Multitalent untertrieben ist

Zusätzlich zur intelligenten Straßenbeleuchtung eröffnet die EINSTONE-Technologie zahllose Anwendungsmöglichkeiten: Es lassen sich lokale Hilferufe, Orientierungsunterstützung für Blinde, Live-Feedbacks für bestimmte Orte und vieles mehr umsetzen.

Diese Funktionen lassen sich nicht nur im städtischen Außenraum, sondern auch in öffentlichen Innenräumen – zum Beispiel Krankenhäusern oder Einkaufszentren – realisieren. Die Technologie lässt sich dort ins Beleuchtungssystem integrieren. Einige Highlights dieses umfassenden Lokalisierungssystems sind besonders hervorzuheben.

Direkte, ortsspezifische Kommunikation

Die neue Technologie eröffnet zum Beispiel Möglichkeiten für den Einzelhandel. Dank EINSTONE können Shops Passanten per Bluetooth Informationen zu Angeboten und Aktionen direkt aufs Handy senden.

Aber auch im kulturellen Bereich geht EINSTONE neue Wege. In Museen ermöglicht die Technologie es, den Besuchern bei Annäherung an Ausstellungsstücke mehrsprachige Audio-Guides auf ihren Smartphones bereitzustellen.

Mehr zum Thema Smart City:

Google+ Twitter Facebook