OSRAM LED-ART

Ende des Schattendaseins

LEDs sind platzsparend, energieeffizient und flexibel in der Einstellung von Farbtemperatur und Helligkeit. Innen wie außen leisten sie hervorragende Dienste. Gerade für eine übergangslose Beleuchtung großer Flächen eignen sie sich bestens. Ein Musterbeispiel für ihren innovativen Einsatz ist die Sixtinische Kapelle in Rom.

Zum 450. Todestag Michelangelos hat OSRAM ein Beleuchtungskonzept entwickelt, das die Beleuchtungsstärke im Innenraum der Kapelle signifikant steigert. Es gibt die Farben wirklichkeitsgetreuer wieder und beleuchtet alle Fresken gleichmäßig. Auf diese Weise erstrahlen zuvor weniger beachtete Teile der Wandmalereien jetzt für die Besucher in neuem Glanz.

Mit Michelangelos Augen

Die Effekte der Restaurierung Ende des letzten Jahrhunderts kommen erst jetzt in Vollendung zur Geltung. Die Farbvielfalt und die 3D-Effekte sind erstmals vollständig sichtbar. Endlich sehen die jährlich 4,5 Millionen Besucher der Sixtinischen Kapelle die Fresken mit Michelangelos Augen.

Farbmetrikexperten untersuchten die Gemälde an 280 Punkten, um die Pigmentierung und das reflektierte Lichtspektrum genau zu bestimmen. Speziell angefertigte Leuchten setzen die Erkenntnisse ideal um. Sie lassen ein ambitioniertes Feintuning zu.

Kunstlicht wie Tageslicht

140 rote, grüne, blaue und weiße Hochleistungs-Dioden im Innern der 40 LED-Leuchten machen das möglich. Jede der Spezialanfertigungen ist etwa 80 Zentimeter breit und inklusive Kühlkörper nur rund 10 Zentimeter tief.

Sie sind auf einem Sims so montiert, dass die Besucher sie nicht sehen können. Dadurch vermitteln sie das Gefühl, das Licht käme als Tageslicht durch die Fenster. Ihre Position sowie die Anordnung der Reflektoren vermeiden Blendungen vollkommen.

Auf die Glühbirne links-unten klicken um zwischen den beiden Szenarien „mit“ / „ohne“ OSRAM-LED zu wechseln

Zusätzliche LED-Spots erhöhen den Variantenreichtum des Beleuchtungskonzepts. 30 LED-Strahler sind in Dreiergruppen zwischen den Fenstern der Kapelle montiert. Bei Bedarf fahren sie aus ihren Verstecken hervor.

Zwei Beleuchtungsszenarien sind einstellbar: erstens eine Museumsbeleuchtung für die Fresken an Wänden und Decke. Zweitens eine Galabeleuchtung, die sich bei Konklaven, Gottesdiensten und anderen Veranstaltungen zuschalten lässt.

„Die Kapelle ist eine Einheit. Das soll sich in der Beleuchtung widerspiegeln.“

Das Einmalige erhalten – mit schonendem Licht

Das Ziel der optischen Aufwertung wurde unter Beachtung eines höchstmöglichen Schutzes sämtlicher Kunstwerke der Kapelle verfolgt.

Im Rahmen eines von der Europäischen Union geförderten Projektes bestimmten Konservatoren die einzuhaltenden Maßstäbe für Farbqualität und Nachhaltigkeit. Entsprechend schonend ist das Beleuchtungskonzept. Schon allein deshalb, weil LED-Licht weit weniger schädlich ist als jede andere derzeit bekannte Lichtquelle.

Die denkbar grünste Beleuchtung

Außerdem verbraucht die neue Beleuchtung signifikant weniger Energie als die vorherige – trotz einer zehnmal höheren Beleuchtungsstärke.

Energieverbrauch und CO2-Emission sinken um bis zu 90 Prozent. Addiert man Gala- und Besucherbeleuchtung, liegt die benötigte Leistung anstatt bei über 66 Kilowatt jetzt bei weniger als 6 Kilowatt.

Ein übertragbares Konzept

Diese Art von Beleuchtungssystem funktioniert nicht nur für die Sixtinische Kapelle. Sie ist jedoch ein Paradebeispiel für seine Wirksamkeit und Effizienz. Auch für Kunst- und naturwissenschaftliche Museen, Denkmäler oder Sakralbauten sowie jede Form von Architektur und Lichtkunst eignet es sich perfekt.

4-a

Denkmäler

4-b

Kunst

4-c

Sakralbau

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Architekrur

Mehr über die Ausleuchtung der Sixtinischen Kapelle:

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