OSRAM IRIS SCAN

Eye-Tracking und Iris-Scanner

Mobiltelefone und Tablets werden immer mehr für sensible Anwendungen wie Onlinebanking genutzt. Daher gewinnen sichere Identifizierungsmethoden zunehmend an Bedeutung. Eine der zuverlässigsten Methoden ist der Iris-Scan. Dabei wird das Auge mit Infrarotlicht abgeleuchtet, die Gerätekamera nimmt ein Bild der Iris und vergleicht es mit einem gespeicherten Muster. Diese Methode ist ebenso schnell wie sicher.

Ein weiterer Bereich, in dem unsichtbares Licht eingesetzt werden kann, ist Eye-Tracking. Die Idee dazu ist nicht neu. Zum Beispiel in der Marktforschung kommt diese Technik schon lange Zeit zum Einsatz. Früher waren dafür hochwertige Kameras und Lichtquellen samt Spezialsoftware und -hardware nötig.

Eye-Tracking erlaubt neue und vielversprechende Anwendungen – auch in weniger prominenten, aber nichtsdestotrotz nicht weniger wichtigen Märkten, wie etwa, um Behinderten das Arbeiten mit Computern zu ermöglichen.

OSRAM hebt Eye-Tracking jetzt auf ein neues Level. Der SFH 4770S-Sensor von OSRAM ist die derzeit kompakteste Infrarot-LED (IRED) in der Hochleistungsklasse. Infrarot-LEDs produzieren eine dieser Lichtarten, die das menschliche Auge nicht wahrnehmen kann.

So funktioniert IRED

Der SFH 4770S ist mit einem hochauflösenden Kamerasensor ausgestattet. Dieser registriert das unsichtbare Licht anders als der Mensch. Richtet man das Infrarot-LED auf ein menschliches Auge, wird es von dort reflektiert. Die Reflexion wird auf den Kamerasensor zurückgeworfen. Bildverarbeitungsalgorithmen berechnen aus den Daten die Position der Pupille – und bestimmen so, wohin der Betrachter sieht.

Ein Universalgenie

Aufgrund der Kompaktheit des Systems eröffnen sich zahlreiche Anwendungsgebiete für die Technologie. Beispielsweise lassen sich Sicherheitssysteme im Auto damit ausstatten. Auch der Bereich Smart Home ist ein bedeutendes Anwendungsfeld: Eye-Tracking-Systeme können sprachgesteuerte Thermostate, Beleuchtungs-, TV- und Audiosysteme sinnvoll ergänzen.

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